Nun ist es also bald so weit. Für den Grossteil der verbleibenden Belegschaft beginnt mit den Weihnachtsfeiertagen und dem Jahreswechsel ein neuer Lebensabschnitt, einer ohne Semperit.
Auch aus meinem Familien- und Bekanntenkreis haben viele im Werk Traiskirchen gearbeitet.
Fragt sich jetzt nur, was wohl aus dem Areal wird ?
Der Boden mitten im Traiskirchner Stadtgebiet ist nach den vielen Jahrzehnten Wirtschaftswunder mit Sicherheit kontaminiert.
Die Gebäude stammen zum Teil aus einer Zeit, wo Asbest noch als "Wunderfaser" galt.
Des einen Leid ist des andren Freud:
Mit den Konataminationen durchs Gummimischen über einigen Ortsteilen ist jetzt auch Schluss.
Was die Arbeitslosigkeit betrifft, so haben die Grünen bereits 2005 ein Umdenken in Richtung erneuerbare Energie und die Errichtung eines Biomassekraftwerks angeregt. Das bringt nicht nur Arbeitsplätze sondern auch Energieautakie und somit einen Schritt in Richtung Unabhängigkeit.
Millionen von Euros die Traiskirchen auch über die Umwege der traditionellen Energieversorger in Richtung Russland und Saudi-Arabien verlassen könnten in der Region gebunden werden.
Rohstoffe für eine CO2-neutrale und klimaschonende Energiebereitstellung gibt es in unserer Umgebung zur genüge.
Link: http://www.wwwat.at/arbeit/arb...
von: holy
[18.12.2009 10:12:00]