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Highlights: Sterneschauen im August

Sterneschauen im August

holy , 10.08.2009  09:06:27

HighlightsWo ist der große Bär? Was ist das goldene Tor? Warum gibt es im August mehr Sternschnuppen als sonst? Das Planetarium, die Urania und die Kuffner Sternwarte bieten auch im August wieder spezielle Sternenabende an.


Wenn man eine Sternschnuppe sieht, soll man sich etwas wünschen, sagt der Volksmund. Jetzt ist es wieder so weit. In den kommenden Nächten (10., 11. und 12. August) werden wieder viele kleine Meteoriten in die Stratosphäre eindringen und als Sternschnuppen aufleuchten.

Sternschnuppen rund um 12. August
Die Volkssternwarten bieten Führungen und Sternbeobachtungen für jedes Alter.
Zahlreiche Sternschnuppen soll es in den Nächten um den 12. August geben. An diesen Tagen werden auch spezielle Führungen für Groß und Klein angeboten.

So können Sie beobachten, "ob Venus und der Mond sich ein Stelldichein geben, Merkur gerade am Abendhimmel sichtbar ist, oder Saturn in Opposition zur Sonne steht", verspricht die Homepage der Urania. Vor allem aber gilt es im August den Meteorstrom der Perseiden zu beobachten, der am Himmel "ein regelrechtes Sternschnuppenkonzert" geben soll, so Krejsa.

Sterne (be)greifbar machen
Im Rahmen vom WienXtra Sommerferienspiel können Kinder ab vier Jahren lernen, zusammen mit der neugierigen Maus Yanni, den Sternenhimmel kennen und bekommen Einblicke in Erreichtes und Geplantes der Raumfahrt.

Auch Erwachsene können viel dazulernen, oder wissen Sie etwa, warum der Mond ständig zu und abnimmt, was das goldene Himmelstor ist, wie ein Regenbogen entsteht, oder wie man sich an Hand der Sterne orientiert und am nächtlichen Himmel Sternbilder und Planeten erkennt?

400 Jahre "Sternderlschaun"
Zum Anlass des 400. Jahrestages des erstmaligen Gebrauchs eines Teleskops zur Planentenbeobachtung durch Galileo Galilei, wurde 2009 auf Initiative der UNESCO von der UNO zum Internationalen Jahr der Astronomie erklärt.

Jupiter strahlt besonders hell
Jupiter strahlt im August heller als alle anderen Planeten.
Schon seit Jahrtausenden beobachten die Menschen das Himmelszelt, um Orientierung zu finden, Voraussagen zu machen oder Neues zu entdecken.

Ganz nach dem Leitspruch von Galileo Galilei, "Alles, was messbar ist, messen und alles was nicht messbar ist, messbar machen", haben die drei Wiener Volkssternwarten ein Sommerprogramm auf die Beine gestellt, bei dem man auch selbst Hand anlegen kann.

Durch das Teleskop kann man beispielsweise beobachten, wie sich Leier und Schwan im Zenit tummeln und letzterer, auch "Kreuz des Nordens" genannt, mit ausgebreiteten Flügeln mitten durch das Band der Milchstraße fliegt. Besonders hell strahlt auch Jupiter im August vom Himmel herab, und mit ein wenig Glück kann man sogar einzelne Regionen des Mondes erspähen.

[Quelle: wien.orf.at]

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